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Clubheimumbau

Bilder vom Umbau

 

Schon seit vielen, vielen Jahren bestand der Wunsch nach einem Ausbau des bisherigen Clubraumes in ein schmuckes Clubheim, da gerade sonntags bei den Heimspielen die Kapazitäten des bisherigen Clubraumes schnell an ihre Grenzen gestoßen waren. Bereits unter den Vorständen Josef Ürmösi und Josef Simon wurden die verschiedensten Planungsentwürfe vom Anbau bis zum Neubau diskutiert und immer wieder verworfen.

Nun endlich war es soweit. Nachdem der ursprünglich geplante Anbau eines Biergartens nach Rücksprache mit dem Ortschaftsrat und der Gemeindeverwaltung verworfen werden musste, beschloss die Vorstandschaft bei einer Gegenstimme und 2 Enthaltungen am 18.05.99 den Ausbau des bestehenden Clubraumes.

Nach ca. einjähriger (schweißtreibender) Bauzeit konnte am 19.01.01 die offizielle Clubheim-Einweihung gefeiert werden. Hier dankte der 1. Vorsitzende Horst Herdel neben allen aktiven Helfern besonders Dipl. Ing. Heinz Ernst und Friedbert Lenz, die sich für die Bauaufsicht verantwortlich zeigten und durch ihr enormes uneigennütziges Engagement den zügigen Abschluß der Bauarbeiten erster möglichten und nicht zu Unrecht als die "Macher" des neuen Clubheimes gelten. Nicht vergessen werden sollte auch die Unterstützung der Distelhäuser-Brauerei, stellvertretend sei hier Herr Roland Brandt genannt, die den Verein tatkräftig bei der Inneneinrichtung unterstützte. Auch die ortsansässigen Firmen Heinz Ernst Holzbau und Walter Rössler Metallbau waren unentbehrliche und äußerst großzügige Partner bei den abgeschlossenen Bauarbeiten. Herdel betonte zudem, dass die lang ersehnten Baupläne nur durch die finanzielle Unterstützung der Gemeinde in die Realität umgesetzt werden konnten. Erfreut zeigte er sich darüber, dass der Finanzierungsplan mehr als nur eingehalten werden konnte, so dass trotz Umbaumaßnahmen noch ein positives Kassenergebnis erreicht worden ist und der Verein weiterhin schuldenfrei bleibt. Dies war nur durch die massiven Eigenleistungen der Mitglieder möglich, was in unserer Gesellschaft zwischenzeitlich leider nicht mehr selbstverständlich ist. Bürgermeister Dambach hatte bei der seinerzeitigen Einweihungsfeier vom 19.01.01 treffend festgestellt, dass ein positiver Nebeneffekt dieser Zusammenarbeit der Miglieder sicherlich die Festigung der Kameradschaft ist, die sich in diesen unzähligen Arbeitsstunden ergeben hat. Gerade dies mag ein Fingerzeig für die Jugend sein, ist doch ein Clubheim die Grundlage für die Vereinsarbeit, in der Freud und Leid geteilt werden. Dabei sei ein Zitat eines passiven Mitgliedes bei der Einweihungsfeier erwähnt: "Leider fliegen die Menschen heute lieber auf den Mond, als die Tür des Nachbarn zu öffnen." Dem bleibt nichts hinzuzufügen.

Verfasser: Thomas Wellenreuther Quelle: Bollenbergnews 2000/2001 Ausgabe II